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Wie Sie Videos auf der eigenen Homepage einbinden

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Video-Template von Wix

Videos lösen Emotionen aus, unterhalten den Zuschauer und/oder können ihm komplexe Sachverhalte auf anschauliche Weise vermitteln. Kein Wunder also, dass Bewegtbilder auf Webseiten stetig an Beliebtheit gewinnen und immer öfter als wirkungsvolles Marketinginstrument eingesetzt werden. Studien haben gezeigt, dass Video-Content die Kundenbindung verbessern und sogar die Konversionsrate erhöhen kann. Ob im professionellen Marketing oder auf dem privaten Blog: Videos bereichern jedes Internetangebot.

Webmastern stehen zwei Wege zur Verfügung, um Videos auf ihrer Homepage zu veröffentlichen: Entweder laden sie ihre Filme auf dem eigenen Webspace hoch oder sie verknüpfen externe Videos von Plattformen wie YouTube mit der eigenen Website.

Homepagebaukasten mit Videofunktion nutzen

Wer sowohl eigene als auch fremde Videos mit geringem Aufwand selbst veröffentlichen möchte, ist mit einem Homepagebaukasten bestens beraten. Richten Sie beispielsweise eine kostenlose Website bei Wix ein. Der Anbieter ermöglicht das professionelle Einbinden von Videos über die App „Wix Video“, die kostenlos zur eigenen Wix-Homepage hinzugefügt werden kann. Das Layout des Players lässt sich bearbeiten und an das Design der jeweiligen Website anpassen. Zudem stehen Desktop- und Mobile-Layouts zur Verfügung, so dass die Videos direkt auf der Website angeschaut werden können, egal mit welchem Gerät der Nutzer diese aufruft.

Über die App kann der Webseitenbetreiber mit wenigen Klicks Videos auf den Server hochladen und diese anschließend online veröffentlichen. Alternativ fügen Sie darüber Filme von YouTube, Vimeo und Facebook zu Ihrer Webpräsenz hinzu.



Die App ist auch mit besonderen Formaten wie Live-Streams und 360-Grad-Videos kompatibel. Sowohl einzelne Videos als auch eine ganze Video-Bibliothek beziehungsweise mehrere Video-Kanäle bindet die App auf Wunsch in eine Wix-Seite ein. So lässt sich Video-Content flexibel organisieren. Wer mit Wix eine geschäftliche Website einrichtet, kann über „Wix Video“ Videos verkaufen und Abos für einzelne Kanäle anbieten. Über die Anwendung lässt sich leicht einstellen, ob der Betrachter ein Video kostenlos ansehen darf oder ob er dafür bezahlen muss. So können Sie Ihr Webangebot leicht monetarisieren und exklusiven Video-Content verbreiten.


Neben der App bietet Wix auch noch weitere interessante Features rund um Filme, so können Sie beispielsweise aus verschiedenen Design-Vorlagen speziell für Video-Webseiten wählen oder Filme als Design-Elemente Ihrer Seite verwenden und diese unter anderem anstelle eines Hintergrundbildes einfügen. Hierfür stellt Wix auch kostenlose Videos zur Verfügung, die optional ausgewählt werden können.

Videos auf dem eigenen Webspace selbst hosten

Wer seine Filme auf dem eigenen Server ablegt, behält die volle Kontrolle darüber. Das Videomaterial kann nicht von externen Anbietern gelöscht oder weiterverwendet werden. Allerdings benötigen Sie auch deutlich mehr Speicherplatz und einen leistungsstarken Server, der auch bei vielen parallelen Abrufen nicht zusammenbricht. Bevor Sie selbst Videos hosten, müssen Sie daher prüfen, ob die Leistungsfähigkeit Ihres Anbieters ausreicht.

Beachten Sie zudem das Urheberrecht: Nicht alle fremden Videos dürfen einfach selbst hochgeladen und veröffentlicht werden. Dies gilt auch für selbstproduzierte Videos, bei denen fremde Kreationen wie Musik oder andere geschützte Elemente zum Einsatz kommen. Webmaster sollten nur Videos hosten, an denen sie alle Rechte besitzen, sonst drohen teure Abmahnungen.

Wer nun ein Video auf seinem Webspace gespeichert hat, kann dieses per HTML5 auf der gewünschten Seite in den HTML-Code integrieren. Dabei kommt der Code zum Einsatz. Er kann wahlweise um bestimmte Attribute wie Breite und Höhe des Videos, das Titelbild und eine Autoplay-Funktion ergänzt werden. Wer diesen Weg wählen möchte, aber technisch nicht bewandert ist, kann einen Webdesigner oder eine Agentur mit dem Gestalten einer Website inklusive Video-Content beauftragen. Dabei entstehen in der Regel relativ hohe Kosten.

Es besteht beim Selbsthosten eine wichtige Einschränkung: Ältere Browser, die HTML5 nicht unterstützen, können den Video-Befehl nicht ausführen. Bieten Sie für diese Nutzer alternativ einen Downloadlink für das Video an oder nutzen Sie ein Plugin, das Videos auch auf alten Browsern abspielt.

Filme aus externen Quellen einbinden

Deutlich einfacher als das selbstständige Hosten von Videos ist das Einbinden von Filmen, die auf externen Videoportalen gespeichert und veröffentlicht wurden. Zu den meistgenutzten Plattformen dieser Art zählen YouTube und Vimeo. Hier können Webseitenbetreiber eigene Videos veröffentlichen oder passende Filme anderer User aussuchen. Die Portale generieren für jedes Video automatisch einen Code zum Einbinden.

Bei YouTube klicken Sie dazu auf den Button „Share“ („Teilen“) unter dem Videostream. Es öffnet sich ein Popup-Fenster. Hier können Sie entweder den verkürzten Direktlink zum Video kopieren oder unter „Embed Video“ („Einbetten“) einen fertigen HTML-Code mit den gewünschten Video-Eigenschaften generieren lassen. Diesen kopieren Sie komplett und fügen ihn in das HTML-Dokument der gewünschten Unterseite Ihrer Homepage ein. Nun ist das Video auf Ihrer Internetseite integriert und kann direkt dort abgespielt werden.


Ähnlich funktioniert Vimeo: Über den Button „Teilen“ können Interessenten den Direktlink zum Video sowie einen Code zum Einbetten abrufen und kopieren.

Neben diesen Videoportalen hat sich Facebook mittlerweile zu einem wichtigen Anbieter von Videos entwickelt. Diese lassen sich ebenfalls auf externen Websites einbinden. Klicken Sie dazu auf die drei kleinen Punkte in der rechten oberen Ecke des Posts und wählen Sie die Option „> Einbetten“. Es erscheint auch hier ein Code, der in die eigene Website eingefügt werden kann.

Webmaster sollten Videos, die sie auf diesem Weg in ihre Onlinepräsenz einbinden, regelmäßig kontrollieren. Löscht der ursprüngliche Nutzer das Video auf dem entsprechenden Portal, erscheint es auch nicht mehr auf der verknüpften Website. So ein „totes“ Video wirkt unprofessionell und sollte umgehend von der eigenen Webpräsenz entfernt werden.

Bilder oben: Screenshots Wix
Bilder unten: Screenshots Youtube und Vimeo

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